Ein Fest voller Begegnungen: Fastenbrechen im Hort
Wir haben im Hort Am Nuthepark erstmals gemeinsam das Fastenbrechen gefeiert – mit Familien, leckerem Essen und kreativen Henna-Tattoos.
In diesem Jahr haben wir als Team des Fröbel-Horts Am Nuthepark zum ersten Mal gemeinsam mit unseren Kindern und ihren Familien das Fastenbrechen gefeiert. Viele Familien kamen spontan dazu, manche brachten sogar traditionelle Speisen wie Mandelkuchen oder Baklava mit. Darüber haben wir uns sehr gefreut.
Wir wollten ein Fest gestalten, das unsere Vielfalt sichtbar macht und den Kindern zeigt: Ihre Lebenswelt, ihre Traditionen und ihre Kultur haben bei uns einen wichtigen Platz. Da in diesem Jahr viele Kinder gefastet haben, war es uns ein besonderes Anliegen, allen ein gemeinsames Erlebnis zu ermöglichen.
Ein Höhepunkt war das Angebot mit selbstgemachten Henna-Tattoos. Die Idee dazu kam direkt von den Kindern. Weil professionelle Henna-Kunst sehr zeitaufwendig ist, haben wir einen kreativen Mittelweg gewählt: Tattoo-Folien und hautverträgliche Tattoo-Stifte, mit denen die Kinder die Tattoos selbst gestalten konnten. Das hat ihnen großen Spaß gemacht.
Unser Hort betreut Kinder der 3. bis 6. Klasse, die meist selbstständig kommen und gehen. Umso schöner war es, dass viele Kinder ihren Eltern und jüngeren Geschwistern endlich einmal „ihren“ Hort zeigen konnten. Wir erlebten viele stolze Momente: Kinder führten ihre Familien durch die Räume, stellten ihr Team vor und erklärten, wo sie ihren Nachmittag verbringen.
Unsere Arbeit lebt von Offenheit, Teilhabe und kultureller Vielfalt. Deshalb gestalten wir viele Informationen im Haus mehrsprachig, damit sich alle Familien gut abgeholt fühlen. Auch das Fest hat erneut gezeigt, wie wertvoll dieser Ansatz ist.
Wir freuen uns sehr über die Resonanz und darüber, dass einige Familien schon angekündigt haben, im nächsten Jahr wieder Köstlichkeiten mitzubringen. Für uns ist klar: Dieses Fest soll bleiben.